Familie VARGA-HAAS


Angefangen hatte alles mit dem Fischfang am Neusiedlersee durch Großvater Matthias Haas, der damals im deutschsprachigen Groisbach (Ungarn) neben Mörbisch zu Hause war. Schon mit 12 Jahren ging er mit Leidenschaft fischen. Als der Krieg kam, wurde Großvater Haas, seine Frau und seine zwei Kinder nach Deutschland ausgewiesen. Er war Soldat in Finnland. 1946 traf sich die Familie in Deutschland wieder. Da sich der Großvater von der Fischerei und vom See nicht trennen konnte, kehrten sie nicht mehr nach Ungarn zurück, sondern siedelten sich in Gols an.

Ebenso erging es der Familie Varga aus Hegyeshalom (Ungarn) neben Nickelsdorf. Emmerich Varga verlor seine Mutter schon in jungen Jahren und lebte mit seinem Vater bei einer Bauerfamilie in Gols. Hier lernte Emmerich Varga die Tochter des Matthias Haas kennen und heiratet sie. Von nun an ging er mit dem Schwiegervater am Neusiedlersee fischen. Der Fisch galt damals als ?der Armen Leute Essen? und wurde immer gleich frisch gefangen verkauft. Emmerich Varga wagte es, die frisch gefangenen Fische besser zu vermarkten, indem er die Fischstube gründete. Jetzt wird der Fischfang bereits in der vierten Generation durch Hannes Varga ausgeübt.




Sehen Sie hier einen kurzen Überblick in Jahreszahlen.


1972 Bau und Eröffnung der Fischstube.
Treffpunkt für die Jugend von Gols. Urlaubsgäste aus Wien und Umgebung und viele Deutsche liebten die frisch gefangenen und mit Knoblauch zubereiteten Fische.

1976 Die Fischstube und der Schankraum wurden längst zu klein für die in Scharen heranströmenden Urlauber aus Bayern, die diese Region sehr liebten. Der Neusiedlersee wurde und wird ja als das „Meer der Wiener“ bezeichnet. Also baute man einen Speiseraum mit dem angrenzenden Extrazimmer hinzu.
Zu dieser Zeit war nur in den Sommermonaten Betrieb. Im Winter war für die einheimische Jugend und hauptsächlich Wochenend-Stammgästen aus Wien Samstag und Sonntag geöffnet.
Mit dem Zubau dieser beiden Zimmer eröffnete sich gleich eitig ein großer Gastgarten mit ca. 40 Sitzplätzen.

1985 Hochzeit von Emmerich Varga junior und Silvia.
Durch die im Stockwerk befindliche Wohnung entstehen auch drei geräumige Fremdenzimmer. Von nun an wird auch in den Wintermonaten vier Tage geöffnet.

1991 Übernahme des Betriebes durch Emmerich Varga junior.

1994 Umbau und Neugestaltung des Schankraumes.

1996 Erweiterung und Verschönerung des Gastgartens auf 60 Sitzplätze.

2000 Erneuerung des Extrazimmers. Gestaltung mit alten Schiffsmaterialien.